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Ost-Friesland

Enjoyhotel Greetsiel

Ost-Friesland

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Ost-Friesland

Ostfriesland nach historischer und kultureller Abgrenzung mit den Hauptstädten Obwohl Ostfriesland weithin als Kulturregion bekannt und anerkannt ist, bildet es keine Verwaltungseinheit mehr. Teilweise aus diesem Grund gibt es keine klare Abgrenzung des Gebiets. Ostfriesland bezieht sich normalerweise auf das Gebiet, das in den Geltungsbereich der Ostfriesischen Landschaft fällt, dem Nachfolger der Feudalgüter und heute einer halbpolitischen Organisation, die sich mit Bereichen wie Kulturpolitik, Soziales, Forschung und Bildung befasst. Dieses Gebiet besteht aus den heutigen Landkreisen Aurich, Leer und Wittmund sowie der kreisfreien Stadt Emden. Aurich ist die historische Hauptstadt Ostfrieslands und nach wie vor Sitz der Ostfriesischen Landschaft. Derzeit wird über einen möglichen Zusammenschluss zu einem Landkreis Ostfriesland diskutiert. Neben diesen vier Landkreisen besteht die Ostfriesische Halbinsel auch aus dem östlicheren Landkreis Friesland und der kreisfreien Stadt Wilhelmshaven. Diese gehören traditionell zum Großherzogtum Oldenburg und bilden das oldenburgische Friesland. Die Bewohner identifizieren sich daher nicht als Ostfriesen.

Geographie & Landschaft

Geographie

Ostfriesland hat eine Fläche von 3.142 km² und mehr als 465.000 Einwohner (zum Vergleich: Die niederländische Provinz Friesland misst 3.349 km² und hat 645.000 Einwohner). Das Gebiet ist mit 148 Einwohnern pro km² relativ dünn besiedelt.

Landschaft

Die Region zeichnet sich durch eine Landschaft aus, die für Deutschland relativ unbekannt, für Niederländer und Flamen jedoch durchaus erkennbar ist: flach mit vielen Wiesen. Folgende Landschaftstypen werden unterschieden:

  • Dünenlandschaft auf den Watteninseln
  • Wattenmeer mit einer Gezeitenlandschaft
  • Polderlandschaft in den Küstengebieten und entlang der Flüsse
  • Kulissenlandschaft mit Holzwallen weiter im Landesinneren
  • Torfkolonie-Landschaft mit Strassendörfern entlang der Wieken (Torfkanäle)
  • Nicht kultivierte Nieder- und Hochmoorgebiete
Landeinwärts gibt es Waldgebiete. Es werden Pläne entwickelt, um landwirtschaftliche Flächen aufzuforsten und damit die Waldfläche zu vergrößern.

Freepsumer Meer

Das "Freepsumer Meer" ist ein Binnenmeer, auf das auch die Wassermühle im Wappen der Stadt Freepsum hinweist: Ohne Pumpen wäre das "Freepsumer Meer" in kürzester Zeit wieder durchnässt. Erst 1769 folgten nach drei erfolglosen Versuchen, den See trockenzulegen, und der so aus landwirtschaftlicher Nutzung gewonnenen 1774 die Landnutzung. Heute ist das "Freepsumer Meer" eine leicht zugängliche Idylle in der Krummhörn und bietet vielen Tieren einen geschützten Lebensraum. Auf der sicheren Strecke können Sie einigen dieser Tiere begegnen. Nehmen Sie sich Zeit und genießen Sie die Natur. Bald werden Sie den Frieden spüren, der allein durch die Betrachtung der Landschaft entsteht. Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Entspannung unterwegs und auf dem „Freepsumer Meer“ zum - so wird jedenfalls behauptet - tiefsten Punkt Deutschlands.

Greetsieler Zwillingsmühlen

Die Greetsieler Zwillingsmühlen sind das Symbol von Greetsiel, einem Stadtteil in Krummhörn in Ostfriesland. Es gibt zwei niederländische Windmühlen. Sie befinden sich in einer Entfernung von etwa 130 Metern am Eingang [1] östlich des alten Greetsieler Sieltief. Die grüne Westmühle stammt aus dem Jahr 1856, die rote Ostmühle (Schoofs Mühle) wurde 1706 erbaut und kann besichtigt werden. Sie wurde 1921 mit Achtkant-Teilen und der Kappe von der im Jahr 1750 erbauten Auricher Wallmühle restauriert.

Die rote Mühle

Auch am Standort der heutigen roten Mühle soll eine Bockwindmühle gestanden haben. Nachweislich wurde hier 1706 ein Erdholländer errichtet. Im Jahre 1736 wurde die Mühle durch einen Brand zerstört und als einstöckiger Galerieholländer wiedererrichtet. 1920 wurde dieses Gebäude durch einen Brand zerstört. Im Folgejahr wurde sie mit dem etwa 200 Jahre alten Ständerwerk der abgebrochenen Auricher Wallmühle als zweistöckiger Galerieholländer errichtet. Im Jahre 1950 gelangte die Mühle in den Besitz der Familie Schoof, die sie heute noch betreibt und damit Schrot und Mehl mit Wind- und Motorkraft für den Landwarenhandel herstellt. Im Erdgeschoss der Mühle befindet sich ein Mühlenladen, in dem regionale Produkte verkauft werden. Die Mühle kann fast täglich besichtigt werden. Auf dem ehemaligen Heuboden, dem Packhaus, betreibt die Familie ein Café.

Die grüne Mühle

1613 stand an der heutigen Stelle der grünen Mühle eine Windmühle. Diese wurde bei einem Sturm im Februar 1662 so stark beschädigt, dass sie abgerissen und durch ein neues Gebäude ersetzt wurde. Der Grimersumer Gutsbesitzer Bussen ließ diese Mühle ab 1856 zu einem zweistöckigen Galerieholländer, der seinerzeit modernsten Entwicklung der klassischen Windmühle, umbauen. 1857 nahm sie den Betrieb auf und wurde nach ihrem Erbauer Bussensche Mühle genannt. Bis 1964 wurde sie gewerblich und anschließend bis 1972 zum Eigenbedarf genutzt. Im Herbst 1972 stellte sie ihren Betrieb nach einem durch Sturm verursachten Flügelbruch gänzlich ein. Im Jahre 1975 erwarb der damalige Landkreis Norden das Bauwerk und ließ es in Zusammenarbeit mit der Vereinigung zur Erhaltung der Greetsieler Zwillingsmühlen restaurieren und zur Teestube und Bildergalerie umbauen. Im Zuge der Kreisreform 1978 wurde der Landkreis Aurich Eigentümer der Mühle. Die Provinz wiederum übertrug sie 1990 kostenlos der Greetsieler Mühlenvereinigung. Seit Anfang 2004 befindet sich nach zeitweiliger Nutzung als Buchhandlung wieder eine Teestube im Erdgeschoss. Am 28. Oktober 2013 riss der Orkan Christian Flügel und Kappe der Mühle ab, auch die Galerie sowie Teile des Mauerwerks wurden beschädigt. Gegen Sturmschäden war die Mühle nicht versichert. Die Kosten für die Reparatur schätzte der Greetsieler Mühlenverein auf ungefähr 300.000 Euro, welche allein durch Spenden aufgebracht werden sollten. Seit September 2014 sind sämtlich Aufträge zur Rekonstruktion von Flügeln, Galerie und Kappe vergeben. Die Reparaturarbeiten wurden 2015 abgeschlossen.

Energie-Erlebniszentrum

Was ist Energie, wie entsteht sie und was machen wir ohne sie? Diese und andere Fragen werden im ersten Bereich des Zentrums behandelt. Welche Energieformen und Energiequellen gibt es? Was sind die Energiequellen und wie viel Energie verbrauchen wir täglich? Die zentrale Ausstellung ist eine Multimedia-Kugelbahn. Verwenden Sie Ihre eigene Energie und bringen Sie den Ball mit der Handkurbel zum Startpunkt. Erst dann rollt er über die Strecke und auf dem Weg zu mehreren Displays, die für verschiedene Energieformen eingesetzt werden - äußerst beeindruckend! Die Informationsbildschirme mit Videos und Fotos der Energieformen vermitteln Ihnen ein klares Bild. Ein Thema heißt Risk Black Out, in dem ein typischer westlicher Tagesablauf gezeigt und die Bedeutung von Energie in unserem täglichen Leben erklärt wird. Insbesondere ein Film über einen solchen Blackout macht die Abhängigkeit der heutigen Gesellschaft greifbar.

Seehundstation Nationalpark-Haus

Ein faszinierendes Erlebnis für jede Jahreszeit. Wenn Sie die Nordseeküste besuchen, erleben Sie eine einzigartige Naturlandschaft mit beeindruckender Flora und Fauna. Das Wattenmeer, seit 2009 UNESCO-Weltkulturerbe, wird zum Zwischenstopp für Millionen Zugvögel. Hier schlagen viele Brutvögel und zahlreiche Vogelarten ihr Winterquartier auf. Es ist auch der Lebensraum von Robben und Seehunden, die ihre Jungen hierher bringen. Junge Seehunde, die durch Störungen vom Muttertier getrennt und oft weitab vom Wurfplatz angetrieben werden, finden in Norddeich vorübergehend ein neues Zuhause. In der Seehundstation National-Park Haus zieht ein Team von Fachleuten und Freiwilligen diese verwaisten Robben, die sogenannten „Heuler“, auf, bis sie in die Nordsee zurückkehren und dort selbstständig überleben können. Ausstellungen, Veranstaltungen und die Meeressäugetiere selbst bringen die Verantwortung in das Gebiet des niedersächsischen Wattenmeeres, das ein Nationalpark- und Biosphärenreservat ist, das besonderen Schutz genießt und gleichermaßen als Erholungsgebiet für Urlaubsgäste dient.

Baltrum

Nach einer kurzen Überfahrt von Neßmersiel entlang der Ostseite von Norderney, der Ruhestätte vieler Robben, erreichen Sie die kleinste der ostfriesischen Inseln Baltrum - das „Dornröschen der Nordsee“ - weit weg und doch so nah!

Norderney

Die friedliche Landschaft von Brodenbach ist ein staatlich anerkannter Luftkurort. Die beiden Seitentäler enthalten saubere, gesunde Luft. Das Dorf mit seinen schönen Fachwerkhäusern dient oft als Norderney und Juist. Vom Nord-Nord-Deich fahren die Fähren im Sommer stündlich nach Norderney - der urbansten der Inseln, die ihre nostalgische Atmosphäre weitgehend bewahrt hat. Ebenfalls über den Nord-Nord-Deich gelangen sie auf die autofreie Insel Juist, die den Namen "Töwerland" (magisches Land) trägt und mit einem unverfälschten Naturerlebnis lockt.

Aurich

Aurichs Geschichte reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Einige Spuren aus der Vergangenheit sind noch sichtbar. Nachdem Aurich vorübergehend Regierungssitz war, ist die Stadt heute noch Provinzstadt des Bezirks Aurich. Dank der Lage in Ostfriesland und der damit verbundenen wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt ist sie ein Zentrum für die gesamte ostfriesische Region. Das Porträt der Stadt gibt Ihnen viele Informationen über die Stadt Aurich.

Schloss Lütetsburg

Inmitten der baumlosen Landschaft Ostfrieslands öffnet das Schloss Lütetsburg seine Pforten - und um vieles reicher verlässt es jeder Besucher: Gestärkt durch das ruhige, entspannte Flanieren durch schöne Alleen, fasziniert von der Blütenpracht alter Rhododendren und Azaleen und inspiriert von der Suche nach verborgenen historischen Schätzen, die einen kleinen Einblick in die ostfriesische Familiengeschichte der Schlossbesitzer geben. Der Park bei Lütetsburg, das Lebenswerk des Reichsfreiherrn Edzard Mauritz zu Interieur und Knyphausen, wurde im frühromantischen Stil angelegt und ist eines der wenigen erhaltenen Beispiele dieser Art auf dem europäischen Kontinent. Nur 8 km südlich der Wattenmeerküste öffnet er sich auf einer Fläche von rund 30 Hektar für Besucher - damit ist er der größte englische Landschaftsgarten Ostfrieslands.